Roda, das jüngste Weingut im emblematischen Barrio de la Estación von Haro, war in den neunziger Jahren eine der treibenden Kräfte bei der Transformation von Rioja, mit innovativen Weinen, die internationale Anerkennung gefunden haben, wie Der Cirsion. In einer zugänglicheren Linie repräsentiert Der Bodegas Roda Sela ihren Einstiegsrotwein. Der Jahrgang 2024 wurde 12 Monate in französischen Eichenfässern gereift und erreicht ein frisches, ausgewogenes Profil, das dem Stil des Hauses treu bleibt.
Der Bodegas Roda Sela 2024 ist der jüngste und zugänglichste Ausdruck von Bodegas Roda. Er wird zu 100 % aus Tempranillo hergestellt, dessen Trauben aus Buschreben von 15 bis 30 Jahren stammen, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Die alkoholische und malolaktische Gärung erfolgt spontan in französischen Eichenholzbottichen, und der Wein reift 12 Monate in zweitbelegten Fässern desselben Ursprungs.
Im historischen Bahnhofviertel von Haro gelegen, ist Roda die jüngste unter ihren illustren Nachbarn. Ende der 80er Jahre von Mario Rotllant und Carmen Daurella gegründet, entstand die Bodega mit einer klaren Vision: die Neuinterpretation des Rioja durch die Exzellenz des Weinbergs. Unter der technischen Leitung von Agustín Santolaya wurde Roda in den 90er Jahren zu einem der großen Wegbereiter des neuen Rioja-Stils, mit einem Fokus auf Weine, die die Seele sehr spezifischer Parzellen widerspiegeln.
Die Suche nach den idealen Weinbergen war akribisch und langwierig. Nach Jahren der Untersuchung von Böden und Mikroklimata wurden etwa zwanzig Lagen ausgewählt, von denen jedes Jahr nur die 17 herausragendsten vinifiziert werden. Alle sind mit alten Rebstöcken auf kargen Böden bepflanzt und werden nach Grundsätzen einer umweltfreundlichen Weinbauweise bewirtschaftet. Ein gutes Beispiel dafür ist dieser Bodegas Roda Sela 2024, ein Rioja, der in keinem Weinkeller fehlen sollte.
Farbe: Von guter Intensität mit rotem Kern und Rand.
Nase: Intensiv, sehr fruchtig, geprägt von reifen roten Früchten, insbesondere Kirschen. Das Holz ist perfekt integriert; für die Reifung von Der SELA werden ausschließlich gebrauchte Fässer verwendet. Neben der dominierenden Fruchtigkeit zeigt der Wein würzige Noten und sogar einen gewissen mineralischen Charakter, was ihm Komplexität verleiht. Das Ergebnis ist ein sehr angenehmes, feines, langes und delikates Gesamtbild, sicherlich mit mehr Volumen und Struktur als andere Jahrgänge von Der SELA.
Gaumen: Mittleres Volumen, sehr fruchtig, mit der Präsenz der in der Nase beschriebenen Kirschen. Hervorragende Textur. Es gibt eine Frische, die von einem samtigen Körper umhüllt wird. Im Nachgeschmack bleibt ein angenehmes, frisches Gefühl von roten Früchten, das lange im Mund verweilt.