Die Ursprünge von Bodegas y Viñedos Valderiz liegen in einer tiefen und kontinuierlichen Hingabe an den Weinbau. Im Jahr 1980 entschied sich Tomás Esteban, die Familientradition fortzuführen und sich vollständig dem Weinbau zu widmen. Er verfügte bereits über mehrere von seinem Vater geerbte Weinberge in der Gemeinde Roa in der Provinz Burgos, im Herzen der Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero.
In den ersten Jahren baute die Familie Esteban Cristóbal Trauben für andere Weingüter an. 1997 jedoch, angesichts der außergewöhnlichen Qualität ihrer Rohstoffe, machten sie einen entscheidenden Schritt: Sie begannen, ihre eigenen Weine herzustellen und zu vermarkten. Von diesem Moment an veränderte sich der Weinbau grundlegend, indem die Erträge pro Hektar deutlich reduziert wurden, um Trauben höchster Qualität zu erhalten.
Heute wird das Weingut von der zweiten Generation der Familie Esteban geführt. Juan ist für den Weinberg verantwortlich, während Ricardo die Önologie leitet; beide führen das Erbe ihres Vaters fort.
Valderiz verfügt über 100 Hektar eigene Weinberge, die alle nach den Standards des ökologischen Weinbaus zertifiziert sind. Davon wurden 90 Hektar von Tomás Esteban angepflanzt, während die restlichen 10 Hektar von den geerbten Weinbergen seines Vaters stammen, die er erhalten hat. Die Weinberge sind in 45 kleine Parzellen unterteilt, die vollständig in Roa de Duero liegen. In dieser Gegend gibt es eine große Vielfalt an Böden, vor allem Kies, Ton und Kalkstein. Die Reben, überwiegend als Buschreben erzogen, stammen aus Massenselektionsveredelungen alter Familienweinberge.
Das Engagement für ökologischen Weinbau, ergänzt durch biodynamische Anbaumethoden, beschränkt sich nicht nur auf den Weinberg, sondern umfasst die gesamte Kellerei. Die Anlagen sind auf maximale Effizienz ausgelegt: Wasserverbrauch und Abfall werden auf ein Minimum reduziert, und ein Teil des Energiebedarfs wird durch Eigenstromversorgung mittels Solarpaneelen auf dem Gebäudedach gedeckt.