Der Botijo Blanco 2023 bringt die Feinheit der weißen Garnacha-Traube zum Ausdruck, die in den Weinbergen von Bodegas Frontonio in Valdejalón (25–50 Jahre alt) auf ökologische Weise angebaut wird. Er fermentiert mit einheimischen Hefen nach einer kurzen Mazeration und ruht 4 Monate auf der Feinhefe in Betontanks. Das Ergebnis ist ein strahlender Weißwein mit lebendiger Säure und einer eleganten Cremigkeit.
Der Botijo Blanco 2023 entsteht in Valdejalón, im Gebiet La Canosa (460 m über dem Meeresspiegel), wo die Rebstöcke der weißen Garnacha, in Buschform kultiviert und ohne Bewässerung, auf ton-kalkhaltigen Böden mit Kieselsteinen und deutlichem kontinentalem Einfluss wachsen. Das Klima – mit langen Sonnenstunden, kühlen Nächten und der Wirkung des Cierzo-Windes – bewahrt die Säure und verstärkt die kräuterigen und zitrischen Aromen dieser Rebsorte.
Nach der manuellen Lese bleiben die Trauben 30 Stunden in der Maische, ohne Einsatz von Sulfiten, um ihre Primäraromen zu aktivieren. Der Most fermentiert spontan über etwa 18 Tage in unterirdischen Betontanks bei Temperaturen zwischen 18-20ºC auf der Feinhefe. Anschließend ruht er vier Monate – ohne Bâtonnage – auf dieser Hefe, die Volumen und eine cremige Textur verleiht, ohne dabei Frische oder fruchtige Definition einzubüßen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Bodegas Frontonio, unter der Leitung von Fernando Mora MW und Mario López, die Wiederbelebung von Garnacha und Macabeo aus jahrhundertealten Weinbergen in Valdejalón vorangetrieben. In ihrer Höhlenkellerei setzen sie auf minimalinvasive Techniken und Parzellenvinifikation, um den maximalen Ausdruck der Landschaft zu erreichen. Der Botijo Blanco ist das klarste Beispiel für ihr Engagement für raffinierte Schlichtheit.
Der Botijo Blanco 2023 passt hervorragend zu gedämpftem oder gegrilltem Fisch, frischen Meeresfrüchten, leichten Reisgerichten und saisonalen Salaten. Er ist auch ideal zu Ziegenkäse, dank seiner lebendigen Säure und seinem klaren mineralischen Profil.
Bodegas Frontonio ist ein Weingut in der Region Aragón, das mit dem Ziel gegründet wurde, historische Weinberge wiederzubeleben und außergewöhnliche Weine zu erzeugen. Gegründet von Fernando Mora MW, Mario López und Francisco Latasa, zeichnet sich das Weingut durch seine handwerkliche Philosophie und den Respekt vor dem Terroir aus.
Die Weinberge befinden sich rund um Valdejalón auf Höhenlagen zwischen 350 und 700 Metern, was den Weinen Frische und Komplexität verleiht. Die Böden sind überwiegend kalkhaltig und steinig und eignen sich ideal für Rebsorten wie Garnacha, Macabeo und andere autochthone Sorten. Das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss, geprägt von kalten Wintern und warmen Sommern, was eine ausgewogene Reifung begünstigt.
Das Weingut verfügt über Einrichtungen, die Tradition und Moderne verbinden, darunter Betontanks, Fuderfässer und Barriques für den Ausbau. Die Weinbereitung basiert auf minimaler Intervention, spontanen Gärungen und dem Respekt vor dem natürlichen Ausdruck der Trauben.